Stromversorger


In Deutschland gibt es derzeit 4 große Verbundunternehmen (E.on, RWE, EnBW und Vattenfall), ca. 60 regionale Versorger, 25 größere Stadtwerke, um die 700 Stadt- und Gemeindewerke, sowie 100 kleinere Lokalversorger und 150 Händler.
Die größte Bündelung ist in den vier großen Verbundunternehmen zu beobachten: Rund 80% aller stromerzeugenden Kraftwerke, sowie sämtliche Hochspannungsleitungen sind in ihrem Besitz.
Desweiteren sind die großen Verbundunternehmen an mehreren kleinen Stromversorgern beteiligt. Die Stromversorgung ist gesetzlich verankert, d.h. Angst vor einem Stromausfall beim Wechsel des Anbieters ist unbegründet.

 

Läuft ein Vertrag mit einem beliebigen Anbieter aus, so wird automatisch der Strom vom lokalen Stromversorger bezogen. In Deutschland wurde der Energiemarkt zwar in den 1990ern offiziell liberalisiert, jedoch verzerrt die Marktmacht der großen Anbieter den Wettbewerb.

Dennoch gibt es immer wieder neue Anbieter, die sich auf den Markt etablieren wollen und günstige Alternativen zu den großen Unternehmen darstellen. Für fast jeden Verbraucher stehen, neben dem lokalen Grundversorger, mehrere Anbieter zur Verfügung, bei denen die Kunden ihren Strom beziehen können.

Die Stromversorger beliefern hierbei private Haushalte und gewerbliche Einrichtungen.

 

Neben den normalen Tarifen können auch Sondertarife mit günstigeren Konditionen für Großabnehmer ausgehandelt werden. Die Stromversorger haben ein großes Spektrum an verschiedenen Stromprodukten: Sei es aus den gängigen fossilen Energiequellen, Kohle und Gas, oder aus umweltschonenden Energieträgern, wie Biomasse, Sonne, Wind oder Geothermie.
Bei der Sicherung von Energie für die Zukunft liegt das Hauptaugenmerk auf erhöhte Effizienz der bisherigen Verfahren sowie die Erschließung und Forschung in der alternativen Stromerzeugung durch umweltschonende Techniken.




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