Stromkosten


Die Stromkosten für private Endkunden in Deutschland sind im europäischen Vergleich auf hohem Niveau. Deutschland belegt Platz 4 der teuersten Strommärkte in der EU und liegt bei rund 22% über dem EU-Durchschnitt (Quelle: Eurostat Stand 2007).
Das liegt an mehreren Faktoren, denn die Stromkosten setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Rund 41 % sind für Steuern und Abgaben, dazu gehören sowohl die Ökosteuer, als auch Mehrwertsteuer, Konzessionsabgaben und KWK- sowie EEG-Umlagen (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz bzw. Erneuerbare-Energie-Gesetz). Der Anteil für die Netznutzung an den Stromkosten liegt bei 31 %. Die eigentliche Stromerzeugung hat einen Anteil von 23%, welche aber auch die Gewinnmargen des Erzeugers beinhaltet. Die Strompreise werden zu den jeweiligen Konditionen gemäß den Stromlieferverträgen geliefert.

Die Kunden sind hierbei in 3 Gruppen geteilt: Privatkunden (Haushaltskunden), Gewerbekunden (Handwerk, Kleingewerbe) sowie Sonderkunden (Großunternehmen). Je nach Stromtarif und Kunde sind die Preisbestandteile verschieden. So werden im Sonderkundenbereich je nach Energieunternehmen individuelle Tarifsysteme ausgehandelt. Die Stromsteuer, Umlagen (KWK und EEG), Nutzungsentgelt und Konzessionsabgaben sind dann je nach Lieferant separat ausgewiesen oder im Arbeitspreis bereits enthalten.




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